Echte Wünsche unbedingt äußern – und konkret äußern

In jeder Liebesbeziehung – spätestens beim Eheschluss – kann das Liebespaar sich ständig ehrlich und offen eingestehen: Was wünschen wir selber uns wirklich?

Die Welt ist immer in Bewegung: Alle Paare merken dies – bei sich selbst und den eigenen Erfahrungen quer durch die Jahre – bei dem, was die Eltern von sich und aus ihrer Zeit der „Jugend“ erzählen – und bei dem, was an bewussten sowie unbewussten Anforderungen von verschiedenen Seiten an das Paar gestellt wird. Umso wichtiger ist es, dass das Liebespaar sich ständig ehrlich und offen eingesteht: Was wünschen wir selber uns wirklich? Was möchte ich von dir? Was willst du von mir? Was machen wir gemeinsam draus? Damit beide glücklich werden, keiner zu kurz kommt!

Sehr bedeutend ist diese Kommunikation besonders, wenn sich dieses „Liebesspiel des Lebens“ erweitert: Etwa wenn die Familiengründung ansteht – egal ob zunächst ein Kinderwunsch im Vordergrund steht – oder die Heirat – bzw. beides. Gerade bei all dem Stress der Hochzeitsvorbereitung darf das Brautpaar niemals sich aus den Augen verlieren: Warum dies alles geschieht und geplant wird…

Der Freie Theologe / die Freie Theologin kann hier in der Vorbereitung auf sehr persönliche Weise und mit großer Erfahrung helfen, da eine Freie Trauung ohnehin viel individueller abläuft: jenseits fester Vorstellungen und vorgegebener Liturgien – klassische oder supermoderne Inhalte aber durchaus inklusive, wenn „angesagt“. Schließlich kann das Paar mit einem tatsächlich eigenen Trauversprechen den Weg „offenen Auges“ in die Zukunft antreten – zusammen mit der erinnernden Unterstützung der geladenen Gäste – plus vielleicht einer Ergänzung „unter vier Augen“.

Peter Kessner 

(Die Darstellung und Beurteilung dieses Themas gibt die Meinung des Autors/ der Autorin wieder, nicht automatisch aller Mitglieder der AGFT)

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