• Hochzeiten, alternativ zur kirchlichen Zeremonie

    Jochen Jülicher ist freier Theologe und Mitglied unserer Arbeitsgemeinschaft. In einem Interview mit ProntoPro erzählt er aus seiner Biografie und wie es für ihn ist, Brautleute bei freien Trauungen  zu begleiten.

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  • Landschaft im Sturm

    Moment Sturm

    Für den Nachmittag ist Sturm über Norddeutschland angesagt. Daher wurde die geplante Trauung bereits im Vorfeld von der Terrasse auf die überdachte Veranda verlegt.

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  • Schnecke als Symbol für Langsamkeit

    Rituelle Langsamkeit

    Picknick im Friedwald. Jede Menge Hunde – von klein bis groß – lagern idyllisch im Gras. Auf dem Weg in den finstern Tann zum Baumgab umspringt die ganze Zeit ein Rauhhaardackel, ihr Totemtier, die Urne. Dort am Grab fällt mir auf, wie sich die Angstellte auf beide Knie niederlässt, um dann die Urne sehr zentriert in die Erde zu senken.

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  • leere Flaschen nach einem Fest

    Einladung zur „Flennes“

    Bei einer Trauerfeier in Bensheim – was im Hessischen bedeutet – werde ich nonchalant zur Flennes bzw. zum Flannerts eingeladen. Flennes, das Wort lasse ich mir auf der Zunge zergehen, das klingt doch endlich einmal anders als  ‚Leichenschmaus‘ oder gar  das banale ‚Trauerkaffee‘.

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  • Hochzeitspaar Pferd Pferdehof

    Und wenn es mal holprig wird, ist das keine Katastrofe … .

    Ich komme auf dem weitläufigen Hof an, es ist ein Pferdegestüt. Der Sohn des Hofes heiratet heute. Ich frage nach dem Platz für die Zeremonie – „Na, dort wo Sie das E-Piano hören. Die Brautmama übt schon den ganzen Vormittag“.

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  • Gelassenheit und Energie im Hochzeitsritual

    Kürzlich bei einer Hochzeitsfeier. Die Trauzeugin nimmt mich in Empfang, um letzte Details zu klären. Die Atmosphäre oszilliert in angenehmer Weise zwischen Freundlichkeit und gesapnnter Erwartung. Der Trauzeuge moderiert noch kurz den Einzug des Brautpaares an, dann schweben sie schon in einem gläsernen Aufzug nach oben.

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  • Wie ein Märchen aus 2018

    Manchmal kommt mir beim Schreiben einer Festrede als erste Formulierung in den Sinn: „… damals, als das Sieb noch im Stroh lag, so begannen die alten Märchen …“

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  • Zufriedenheit?

    Eine gute Freundin, von Beruf Psychologin, erzählte mir folgende Geschichte: „Kommt da eine ältere Frau, so um die 70, die schon länger bei ihr sei, noch ganz empört und berichtet völlig außer sich, von ihrem Mann, der den ganzen Tag im Garten gearbeitet hat, um dann am Abend wohlig seufzend zu ihr zu sagen, wie zufrieden er nun doch sei! Und ja, so meinte sie, auch sie hätte gesehen, welch großes Stück er bearbeitet und dass ihr Garten nun wirklich wieder schöner geleuchtet habe. Aber z u f r i e d e n?? Nein, Zufriedenheit, das sei doch wirklich etwas ganz anderes!“

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  • Liebe, die jeglichen Rahmen sprengt

    Welch‘ Bild wäre passender für die Liebe, als unterwegs zu sein in einem Planwagen? Einerseits zusammen und geschützt, zum anderen offen und ausgesetzt. Gemeinsam voranzukommen, langsam aber stetig.

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  • Hinter’m Schleier

    Rituale halten sich lange und – keinerlei Widerspruch – entstehen immer wieder spontan neu. Weshalb? Nun sie sind eine tief im Menschen verwurzelte Verhaltensweise zur Krisenbewältigung, zum Durchspielen von neuen, uns darum ängstigenden Veränderungen.

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