• Rituale: ein offener Himmel

    Nach Jahrzehnten wieder in Rom, wir sind im Pantheon, diesem phantastomatischen Bau aus dem 2 Jahrhundert: römische Baukunst vom allerfeinsten. Erst in den letzten Jahren gelang es Ingenieuren sich ein ungefähres Bild davon zu machen, wie die Römer es schaffen konnten, diese Kuppel zu konstruieren, die dem Ehrgeiz, dem Geld und dem Wissen der Renaissance-Päpste trotzte und die Kuppel des Petersdoms um zwei Meter schlägt.

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  • Grenzenlos per Skype

    Endlich Mai. Für mich die schönste Zeit im Jahr, nicht allein wegen der Natur: Wieder draußen im Garten frühstücken zu können ist für mich und meine Frau das schönste Erlebnis. Und ja, die Hochzeitssaison beginnt mit all der Hoffnung eines Theologen, der am nächsten Samstag ins Auto einsteigt und sich auf den Weg zu ersten Trauung des Jahres macht. Wie jedes Jahr, seit vielen Jahren.

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  • Wenn alles stimmt, dann muss nicht alles stimmen

    Impressionen aus einer Freien Trauung an Pfingsten

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  • Herz an Herz

    Zum Trauergespräch bei einer kleinen, qicklebendigen Frau, die nur so sprudelt und mir ihr wie ein Wirbelwind ihr halbes Haus zeigt. Sie wirkt wie Ende sechzig, wird aber bald achtzig. Sie murmelt ununterbrochen: „Da kann man nichts machen! Damit muss ich jetzt eben klarkommen…“

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  • Wie wird es mal sein?

    Mit Schwung schiebe ich den Hebel der Zeitmaschine, in der ich es mir eben bequem gemacht habe, nach hinten, Richtung Vergangenheit. Wer weiß, vielleicht lässt sich das ein oder andere ja noch korrigieren…

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  • Inflation der Hochzeitsredner – gibt es Unterschiede?

    Liebe Leserin / lieber Leser – stellen Sie sich doch mal vor, Sie wachen eines Morgens auf und denken: „Ich bin jetzt Hochzeitsredner(in)!“ – Dann folgt hier die frohe Botschaft: Ja, das sind Sie dann tatsächlich! Es kann Sie keiner daran hindern, sich so zu nennen, Sie brauchen keine besondere Qualifikation, keine Zulassung, je nachdem auch noch nicht mal einen Gewerbeschein.

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  • Am Neckarufer

    Wir treffen uns kurz vor 12.00 Uhr am Ufer des Neckars, direkt neben der alten Brücke, wo es seit 2013 einen sogenannten „Liebesstein“ gibt. Dort stehen sie: eben frisch auf dem Standesamt getraut mit zwei Fotografinnen im Schlepptau. Ein weiteres mal heiraten, war nicht ihr Plan. „Wenn wir mal 80 sind in Las Vegas!“, so ihr augenzwinkernder Spruch.

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  • Freie Theologin – ein sehr spezieller Beruf

    Immer wieder werde ich gefragt, was das eigentlich ist: Eine Freie Theologin. Meine Antwort lautet: Ich bin Diplom-Theologin und ich bin nirgends angestellt – daher bin ich „frei“.

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  • Echte Wünsche unbedingt äußern – und konkret äußern

    In jeder Liebesbeziehung – spätestens beim Eheschluss – kann das Liebespaar sich ständig ehrlich und offen eingestehen: Was wünschen wir selber uns wirklich?

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  • Binationale Brautpaare

    Es ist erstaunlich, wie viele Paare heutzutage binational sind. Da ich mich auf englischsprachige Hochzeiten spezialisiert habe, kann es natürlich sein, dass bei mir besonders viele internationale Paare anfragen.

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