• Gelassenheit und Energie im Hochzeitsritual

    Kürzlich bei einer Hochzeitsfeier. Die Trauzeugin nimmt mich in Empfang, um letzte Details zu klären. Die Atmosphäre oszilliert in angenehmer Weise zwischen Freundlichkeit und gesapnnter Erwartung. Der Trauzeuge moderiert noch kurz den Einzug des Brautpaares an, dann schweben sie schon in einem gläsernen Aufzug nach oben.

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  • Ha Shem oder der Name

    „Ich habe mich immer so geschämt“, erzählt mir seine Frau während des Trauergesprächs, „weil er immer alle Leute geduzt hat! Und wenn ich ihm gesagt habe, er solle damit aufhören, dann hat er nur gesagt, ‚Mit dem Herrgott bin ich per du und die soll ich siezen‘?“

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  • Buchbesprechung – Grüne Wunder erleben

    Anne-Maria Apelt, Visionssucheleiterin und Photografin, ist durch ganz Deutschland gezogen um mit Menschen ins Gespräch zu kommen, die dichte, lebensverändernde Erfahrungen in und mit der Natur gemacht haben.

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  • Leben mit den Göttern – eine Buchbesprechung

    Dieses Buch ist eine Wucht. Hmm, das ist zu massig. Dieses Buch blendet mit seinem Wissen. Aah, zu großkotzig. Dieses Buch führt einen einmal um die Welt. Wahr, aber nicht besonders treffend. Dieses Buch erzählt Geschichten, das einem der Atem stockt. Es zeigt Bilder, dass einem Hören und Sehen vergeht. Richtig aber nicht mehr.

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  • El Dorado – oder woher wir kommen

    Wer nach einer Schlüsselgeschichte für unser Verhältnis zur Welt insgesamt sucht, hier ist sie: El Dorado! Das ist spanisch und bedeutet übersetzt: Der Goldene.

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  • Buchempfehlung – Bäume von Piotr Socha und Wojciech Grajkowski

    „Das ist aber ein Kinderbuch!“ sagte der Buchhändler zu meiner Frau, als sie das vorbestellte Buch abholte. „Na, das wird schon passen“ antwortete sie nur leicht verwundert. Sie kennt mich ja inzwischen. „Soll ich es Ihnen in Kinderpapier einpacken?“ legte der Buchhändler noch eins drauf.

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  • Erinnern, Sammeln, Sortieren, Vernichten…

    „Du darfst nicht mit Deinen Kunden per Whats App kommunizieren!“ sagt meine Datenschutzbeauftragte! Eigentlich mache ich das auch gar nicht, ich schreibe Mails, ganz selten auch Briefe.

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  • Die Elbphilharmonie oder von der Komposition einer Rede

    Wir fahren gemütlich durch die halbe Republik zum runden Geburtstag einer Kollegin. Bei der Einfahrt in die Hansestadt schimmert das Licht golden gegen den ultramarinblauen Abendhimmel. Selbstredend geben wir auf ihrer Fête einen Rapp wie zwei Lieder zum besten, begleitet von einem Freund an der Gitarre. Er berichtet mit vor Begeisterung glitzenden Augen, dass er nun den Satz der Philosophen „Übung ermögliche Freiheit“ verstehe, da er den Song so lange geübt habe, bis er den Text dazu locker hinzufügen konnte.

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  • Wie ein Märchen aus 2018

    Manchmal kommt mir beim Schreiben einer Festrede als erste Formulierung in den Sinn: „… damals, als das Sieb noch im Stroh lag, so begannen die alten Märchen …“

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  • Berührung

    Wir im nördlichen Europa leben in einer Kultur, die mehr und mehr vom Intellekt geprägt wird.  Möglichkeiten zu Berührungen werden weniger und weniger. Küsschen hier und da, eine Umarmung, ja schon das Hände schütteln zur Begrüßung werden ständig uncooler.

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