• Begreifen was nicht ist – Buchempfehlung

    Marlene ist gestorben. Sie hat 15 Jahre gelebt.  Marlene ist die Tochter meiner Kollegin Daniela. Dass sie es bleibt, auch nach ihrem Tod, lese ich aus jeder Zeile. Daniela hat Mails veröffentlicht, die sie nach dem Tod von Marlene geschrieben hat – ich fühle mich beim Lesen eingeladen teilzuhaben – teilzunehmen an dem, was sie erlebt. Ich lese und lese und fühle mich beschenkt.

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  • Liebe, die jeglichen Rahmen sprengt

    Welch‘ Bild wäre passender für die Liebe, als unterwegs zu sein in einem Planwagen? Einerseits zusammen und geschützt, zum anderen offen und ausgesetzt. Gemeinsam voranzukommen, langsam aber stetig.

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  • Nackt und bloß auf der Walz

    Woher nur nimmt dieser schmale 34jährige Mann aus der Großstadt, ohne Erfahrung im Unterwegs-sein oder Wandern, den Schwung einfach aufzubrechen? Mit einem 28 kg schweren Rucksack auf dem Rücken, unpassender Kleidung, ungeeigneten Schuhen, vor seinem Bauch ein Holzbrett dazu seine Freundin im dritten Monat schwanger?

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  • Auf dem Weg zum „Großen Ganzen“

    Eben noch rechtzeitig erreichen wir unser Schiff, das uns auf der Havel zu einer kleinen Schlösserrundfahrt mitnehmen wird. Unter Deck ist es ebenso stickig wie kaffefahrtmäßig. Also nichts wie rauf zur Frischluft. Wolken hängen tief, es fieselt vor sich hin, dafür schweift der Blick frei.

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  • Die Hochzeiten, das Heiraten hat sich verändert

    Noch vor rund 30 Jahren gab es bei Trauungen genau zwei Möglichkeiten: standesamtlich und kirchlich – oder nur auf dem Standesamt. Vor etwa 25 Jahren kamen die Freien Trauungen dazu: als Ergänzung zur rechtlichen Vermählung oder/und als Ersatz für die kirchliche Hochzeit – bis vor zehn Jahren meist noch von Freien Theologen vollzogen. Inzwischen sind viele, viele weitere Trauredner dazugekommen – meist junge Hochzeitsrednerinnen (die oft durch eigene private, positive Erfahrungen zu dieser „Profession“ motiviert wurden).

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  • Hinter’m Schleier

    Rituale halten sich lange und – keinerlei Widerspruch – entstehen immer wieder spontan neu. Weshalb? Nun sie sind eine tief im Menschen verwurzelte Verhaltensweise zur Krisenbewältigung, zum Durchspielen von neuen, uns darum ängstigenden Veränderungen.

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  • Zuckerfrei

    Manchmal höre ich von Trauungen, in denen das perfekte Paar zum perfekten Zeitpunkt in der perfekten Location sich das Ja-Wort gibt. Alles unglaublich toll und mit Sternchen bewertet, passend in jedes Privatsender-Klischee.

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  • Casting für Hochzeitsredner

    Früher bekamen Brautpaare einen Eindruck auf der Webseite, man telefonierte und steckte ein paar Eckpunkte ab, die Stimme klang sympathisch, man verabredete einen Termin für das erste Gespräch. Heute: viele Mailanfragen, man schickt die Infos hin – und hört nie wieder etwas von dem Brautpaar. Nicht mal ein „Danke für die Infos“. Kennenlerngespräche sind obligatorisch geworden. Brautpaare klappern fünf, sechs Rednerinnen und Redner in der Region ab.

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  • Sarggeschichten

    Ein roter, halb angestrichener Sarg auf einer grünen Wiese ist das Erkennungszeichen der „Sarggeschichten“, ein Projekt, das die Trauerbegleiterin und Musikerin Sarah Benz und der Bestatter Jan Möllers ins Leben gerufen haben.

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  • Zur letzten Ruhe inmitten der Natur – im Friedwald

    Zurück zur Natur, erst recht nach dem Tod. Bestattungen im Friedwald erfreuen sich wachsender Beliebtheit.

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