Blumenkinder bei der freien Trauung

Blumenkinder bei einer Hochzeit sind einfach süß – das ist zumindest meine Meinung. Blumenkinder sind niedlich, egal ob sie wirklich die Blumen streuen oder schmollend auf ihrem Platz bleiben.

Eigentlich ist es nie so, dass die Blumenkinder einfach nur vor der Braut oder dem Brautpaar her schreiten und ihre Blumen streuen – aber dennoch sind sie ein sehr schönes Element bei einer Hochzeit.

Sie stehlen dem Brautpaar beim Einzug oder beim Auszug die Show, weil sie das Haupt-Fotomotiv sind. Sie bleiben immer wieder stehen oder gehen gar nicht erst los. Sie weigern sich, die hübschen Blüten aus ihrem Körbchen zu streuen, weil sie sie behalten wollen. Oder sie streuen die Blumen, heben sie aber aber gleich danach wieder auf, weil es viel zu schade ist, sie auf den Boden zu werfen.

Mein Tipp zum Thema Blumenkinder: Nicht vergessen, den Eltern der Kinder zu sagen, wann die Blumen überhaupt gestreut werden sollen – zum Einzug oder zum Auszug. Oft fehlt den Eltern diese Information und dann fragen sie mich – aber ich weiß es oft nicht, es sei denn, das Brautpaar hat es mir explizit gesagt.

Wer keine kleinen Kinder im Familien- und Freundeskreis hat oder wenn die Kinder nicht mit zur Hochzeit kommen: Es kann auch erwachsene „Blumenkinder“ geben. Wenn eine oder mehrere Freundinnen der Braut vor ihr her schreiten und Blumen streuen, ist das durchaus eine schöne Alternative zu kleinen Blumenkindern.

Jutta Hamm

(Die Darstellung und Beurteilung dieses Themas gibt die Meinung des Autors/ der Autorin wieder, nicht automatisch aller Mitglieder der AGFT)

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