Was ist „frei“ an den Freien Theologen der AGFT?

Wir Freien Theologen in der AGFT arbeiten unabhängig von Kirchen und Glaubensgemeinschaften. Wir sind offen für die Weltanschauungen und religiösen Traditionen, die die Brautpaare mitbringen. Daraus entwickeln wir eine Trauzeremonie, die zum Paar passt.

„Freier Theologe“ ist keine geschützte Bezeichnung

Freie Theologen unterscheiden sich im Selbstverständnis. Allen gemeinsam ist, dass sie (in der Regel) eine theologische Ausbildung, aber keine Festanstellung bei einer Kirche oder Glaubensgemeinschaft haben. Sie arbeiten freiberuflich und erhalten von ihren Kunden ein Honorar.

Wir freien Theologen der AGFT fühlen uns keiner religiösen Tradition verpflichtet. Wir missionieren nicht und binden unsere Kunden nicht in eine bestehende Kirche oder Glaubensgemeinschaft ein.

Wir führen zusammen, was das Paar an Vorstellungen mitbringt

Sie ist ohne religiöse Bindung aufgewachsen, er streng katholisch erzogen? Sie stammt aus der Schweiz, er ist als Kind mit seinen Eltern aus Kasachstan nach Deutschland gezogen? Sie möchte einen Segen empfangen und sich dafür hinknien, er kann mit „Gott“ nichts anfangen? Sie liebt sie, und er liebt ihn?

Für uns sind das keine unüberwindlichen Hürden. Wir bringen in der Vorbereitung der Zeremonie vor allem eines mit: Zeit, um Sie als Paar in aller Ruhe kennenzulernen. Wir finden gemeinsam heraus, was Sie berührt, was Sie miteinander verbindet und was Sie sich für Ihre Ehe wünschen. Und dafür finden wir eine Form. Wenn die alten Formen, mit denen Sie aufgewachsen sind, nicht so recht passen wollen, (er)finden wir neue. Geben Ihnen Ihre Traditionen Halt, dann binden wir Elemente daraus in die Zeremonie ein. Kennen wir uns mit einer Tradition, die Sie mitbringen, nicht so genau aus, dann fragen wir nach und belesen uns.

Für uns ist Ihr Ja mehr als ein „Event“

Ihr Ja zueinander vor Ihren Gästen ist ein kurzer Moment von großer Bedeutung. Sie vollziehen in Ihrer Trauung etwas für Sie Wesentliches. Das ist uns wichtig. Die Zeremonie soll dafür einen schützenden und unterstützenden Rahmen bieten.

Christiane Linke

(Die Darstellung und Beurteilung dieses Themas gibt die Meinung des Autors/ der Autorin wieder, nicht automatisch aller Mitglieder der AGFT)

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